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Der Teufelskreis, wenn die geringste Gewichtszunahme die Angst aktiviertBei Magersucht und Ess-Brech-Sucht ergeben sich durch das veränderte Essverhalten biologische und psychologische Veränderungen, die zur Aufrechterhaltung des gestörten Essverhaltens beitragen, auch wenn die Bedingungen, die für die Entstehung dieses Verhaltens ursächlich waren, nicht mehr vorhanden sind.
Die Mangelernährung, längerfristig und permanent bei der Magersucht, kurzfristig und periodisch bei der Ess-Brech-Sucht, führt zu Veränderungen im Stoffwechsel und Hormonhaushalt, die u. a. auch Einfluss auf den Energieverbrauch der biologischen Lebensvorgänge nehmen. Die Magenbewegung und die Magentleerung bspw., erfahren Veränderungen, die den Betroffenen schon bei Zufuhr kleinster Mengen an Nahrung, ein Vollegefühl rückmelden. Durch normales Essverhalten würde zwar relativ kurzfristig eine Gewichtszunahme eintreten, da jedoch schon die geringste Gewichtszunahme die spezifische Angst Essgestörter aktiviert, führt sie nur zur Wiederbelebung und Steigerung von Kontrollversuchen. Eine hinsichtlich Kalorien, Zusammensetzung und Zeitstruktur normale Ernährung über einen längeren Zeitraum, die die biologischen Veränderungen normalisieren könnte, wird dadurch verhindert. Quelle: Laessele, R. G., Wurmser, H. & Pirke K. M. (2000). Essstörungen. In J. Margraf (Hrsg.), Lehrbuch der Verhaltenstherapie, Band 2: Störungen - Glossar (2. Auflage) (S. 223-246). Heidelberg: Springer.
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Was sind Krankheitsgewinne? Warum werden schädliche Verhaltensweisen aufrechterhalten? Normalgewichtsphobie Gestörtes Essverhalten, Fehlernährung oder Angsterkrankung? Ich bin magersüchtig und suche einen Essplan Müssen Magersüchtige einfach nur richtig essen um nicht mehr magersüchtig zu sein? Gibt es dafür einen Essplan? |
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